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Flat 2.0: Was hinter dem neuen Design-Trend steckt

Flat 2.0: Neuer Design-Trend

t3n, 13.03. 2018

Je mehr Designer die fehlende Usability von Flat Design wahrnehmen, desto schneller hat sich ein neuer, mehr vollendeter Trend entwickelt: Flat 2.0. Wir gucken hinter den Trend.

Im Flat Design sucht man vergeblich nach Dreidimensionalität. Und genau dieses Leck erzeugt den Effekt eines cleanen, minimalistischen und transparenten Designs, eines Designs also, das komplett gegen die skeuomorphistischen Eigenschaften wie glänzende Buttons, Illustrationen und 3D-Objekte spricht.

Der Fokus beim Flat Design liegt auf dem prominent angepriesenen Content – und darauf, dem Benutzer eine intuitive User-Experience zu bieten.
Flat Design: Die Probleme

Designer lieben Flat Design. In den letzten zwei Jahren ist es in diesem Bereich selten um andere Dinge gegangen. Das schlichte Design mit bunten Farben war in vielfältiger Form im Web und in zahlreichen Projekten wieder zu finden – und das, obwohl das Entfernen von Schatten, Verläufen und Co. ein extremer Umschwung war.

Flat 2.0: Dreidimensionales Flat Design?

Und genau da will Flat 2.0 einspringen. Auf den ersten Blick sieht es zwar aus wie der bisherige Flat-Design-Trend, allerdings mit einer gewissen Dreidimensionalität im Design. Die perfekte Verbindung zwischen Minimalismus und Skeuomorphismus. Das bedeutet: Schlagschatten, Highlights, verschiedene Farbpaletten und Gradienten sind keine Fremdelemente mehr. Wenn man so will, löst Flat 2.0 etliche der Usability-Probleme und bringt durch Tiefe und Details wieder ein Stück vom Skeuomorphismus zurück.

Googles Designsprache Material Design ist das wohl bisher beste Beispiel für Flat 2.0. Material Design übernimmt die Eigenschaften des Flat Designs und rundet das Ganze mit gewissen Effekten ab, um die Verbindung zwischen realer und digitaler Welt besser zu visualisieren. Die Verbindung wird beim Material Design durch Tiefe und Unterteilung der Ebenen mit Schlagschatten erzeugt.

Fazit

Natürlich müssen wir uns nicht an die Vorgaben von Googles Material Design halten, aber um ein Gefühl für den Hintergrund von Flat 2.0 zu bekommen, ist es einen Blick wert. Flat 2.0 jedenfalls ist die Antwort auf die bisherigen Probleme von Flat Design – ein guter Kompromiss zwischen Funktionalität, Ästhetik und Usability.

Quelle: t3n.de

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